Musik ist Genuss, indem sie Emotionen entfesselt. Musik ist dabei einer der stärksten Reize für das Belohnungssystem im Gehirn.

Grossaufnahme der Cochlea in der Maus. Grün eingefärbt sind die Verbindungen welche Informationen von den Haarzellen ins Gehirn transportieren. Rot sind Verbindungen, welche Rückmeldung vom Gehirn an die Cochlea geben. Diese Verbindungen sind wichtig, um z.B. Hörschädigungen zu vermeiden (Bildnachweis: Druckenbrod et al., Journal of Neuroscience, 2015)

Durch den Genuss von Musik werden – unabhängig vom Kulturkreis und den eigenen Erfahrungen – Hirngebiete aktiviert die mit Emotionen, Motivation und Belohnung sowie Gedächtnis verbunden sind. Wie funktioniert das? Die Luftschwingungen der Töne lassen feine Haare in der Cochlea vibrieren. Diese Vibrationen werden in Nervenimpulse umgewandelt. Die Nervenimpulse werden vom Nervus acusticus zum Gehirn geleitet, wo sie zuerst in den auditorischen Kernen im Hirnstamm vorverarbeitet werden. Die vorverarbeiteten Informationen werden dann zur auditorischen Hirnrinde weitergeleitet. Dort werden die verschiedenen Merkmale der Musik wie Rhythmus, Melodie, Tonalität extrahiert. Die Musik wird analysiert und mit Gedächtnisinhalten assoziiert. Die Ergebnisse werden an Hirnregionen der Emotionsverarbeitung geleitet, wie die Amygdala. Im Abgleich mit weiteren Faktoren wie Erwartungen, Antizipation, Spannungsaufbau und Überraschung werden Belohnungsareale gereizt. Diese Belohnungen erkennen wir als positive Rückmeldung, die Wohlbefinden und Motivation erhöhen.

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27. May 2022 15:27

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